Die schönen Seiten der Stader Innenstadt

Tanya Sedlatzek

Die schönen Seiten der Stader Innenstadt

Fünf Stader Persönlichkeiten verraten ihre Favoriten und geben Tipps Für den einen ist der Weg ...

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Tanya Sedlatzek

Fünf Stader Persönlichkeiten verraten ihre Favoriten und geben Tipps

Für den einen ist der Weg vom Schwedenspeicher bis zu Pferdemarkt immer wieder eindrucksvoll. Die andere liebt die vielen Begegnungen in der Altstadt und die bereichernde Natur drumherum. Sie alle leben und/oder arbeiten in der Stader Innenstadt. Darum hat Stade Aktuell – die Gemeinschaft der Kaufleute und Gastronomen der Innenstadt – die Stader Persönlichkeiten gebeten, sich zur City zu äußern und ihre Gedanken auf den Punkt zu bringen. Die Plakate sind längst gedruckt und hängen an markanten Punkten in der Altstadt. Aber die fünf haben noch mehr zu sagen.

Michael Senf

„Wir haben eine lebenswerte Innenstadt“, sagt Michael Senf, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Stade/Altes Land klipp und klar. Für Freunde hat der 2015 nach Stade gezogene Finanzfachmann Stadtführungen organisiert und die kann er auch eingesessenen Stadern nur empfehlen. „Viele werden sich an Ecken neu verlieben, die sie vorher gar nicht so wahrgenommen hatten“, ist Senf überzeugt. Überall in der Altstadt lassen sich Geschichten entdecken, die einen erstaunen. Zum Beispiel die kleine Gasse vom Spiegelberg zum historischen Hafen hinunter, in der Kriminelle auf der Flucht mit ihrem Auto stecken blieben und von der Polizei „befreit“ wurden. Neben den kleinen und großen Sehenswürdigkeiten sieht Senf auch eine Stadt mit einem guten Geschäfte-Mix, auch mit inhabergeführten Geschäften. Klar, dass die Sparkasse Stade/Altes Land da auch in vielerlei Hinsicht als Sponsor auftritt.

Ulrike Fischer

„Der ganz große Pluspunkt von Stade ist die Natur“, sagt Optikermeisterin Ulrike Fischer. Für sie gehört das Joggen zum Alltag und daher kennt sie sich in der Umgebung der Innenstadt bestens aus. Die Übergänge sind fließend: eben noch am Backeltrog, dann über die Kreuzung am Spielplatz vorbei und schon sind Schwinge­wiesen und Horstsee da. Ob beim Joggen, in ihrem Fachgeschäft in der Hökerstraße oder auf dem Markt oder auf Festen – In Stade begegnet man sich immer wieder, „und das ist das besondere Kleinstadtfeeling“, sagt Fischer. Diese Begegnungen unterwegs schätzt die aus dem Münsterland stammende Geschäftsfrau, die 2011 in die Region kam, weil sie einen Stader kennen und lieben lernte.

Dörte Brockelmann

„Am Wasser zu arbeiten, ist immer schön“, sagt Dörte Brockelmann, Inhaberin der Hafenkante. Dort am Hafen in Nachbarschaft des historischen Krans und gegenüber der Hafen-City betreibt sie seit 7 Jahren das kleine Spezialitätenrestaurant. Wegen ihrer Fischgerichte kommen Einheimische und Touristen immer gerne wieder. Aber nicht nur dort ist Dörte Brockelmann aktiv. Die kleine Scampi-Küche und die Schlemmerpfanne auf dem Weihnachtsmarkt zieht ebenfalls die Kundschaft an. Kein Wunder, dass Dörte Brockelmann zu den Stadern gehört, die jeder kennt. Sogar einen Wein mit ihrem Namen bietet sie an. So lassen sich auch zuhause, wo das auch immer ist, Erinnerungen an Stade aufwecken.

Gesa Köhler

„Stade ist eine lebendige Stadt, die sehr viel zu bieten hat“, sagt Gesa Köhler, gelernte Schneiderin, studierte Bekleidungs-Ingenieurin und Inhaberin eines Modehauses in der Hökerstraße. Wenn sie Sätze wie „in Stade ist nichts los“, hört, schüttelt sie verständnislos den Kopf. Theateraufführungen, Musikkonzerte, Museen mit vielen Ausstellungen, Buchhandlungen, die etwas auf die Beine stellen. Dazu die vielen Feste in der Altstadt, die tollen Stadtführungen, sogar zu Wasser – das alles kann nur als reichhaltiges Angebot bezeichnet werden. In der 4. Generation führt Gesa Köhler ihr Geschäft. 1871 ging es los, früher mit mehr Kurzwaren, aber immer war Bekleidung im Angebot. Nach Auslandsjahren ist die Modefachfrau vor vielen Jahren wieder nach Stade zurückgekehrt. Was ihr angesichts der Vielfalt in der Stadt und der vielen tollen Menschen leicht gefallen sei, sagt sie.

„Ich liebe die Vielfalt Stades und das kulturelle Leben in der Stadt“, sagt Tanya Sedlatzek. Das Besondere: Sie ist selbst Teil der Vielfalt, denn als Betreiberin des Ballettstudios Off Balance bereichert sie viele Feste in der Stadt mit ihren Aufführungen. Wie zuletzt beim Familientag von Stade Aktuell am Altstadtfestsonntag. Als engagierte Tanzlehrerin fällt es Tanya Sedlatzek nicht schwer, die jungen Tänzerinnen zu motivieren, ihr Können auf großer Bühne zu zeigen. Die Begeisterung und der Applaus ist den Tänzerinnen gewiss, wenn sie anmutig ihre Schritte und Figuren zeigen. Es kommt häufig vor, dass Tanya Sedlatzek ihre Schülerinnen von Kindesbeinen an bis zum Abitur begleitet. In ihrer Schule werden aus Anfängerinnen, Könner und sogar Profis, die in bedeutenden Ensembles tanzen oder selbst unterrichten. Ihr Lieblingsort ist der Fischmarkt. „Dort pulsiert das Leben, dort wird gelacht und getanzt“, sagt Tanya Sedlatzek. Der Fischmarkt sei das Herzstück Stades und er weist noch eine Besonderheit auf. „Es gibt keinen Ort in Stade, der bei Regen hübscher wäre als der Fischmarkt.“

© Fotos: Boldt (1), Elsen (1), Stief (3)

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