Welche Ausbildungswege es gibt und warum sich ein Einstieg gerade jetzt lohnt
Pflegeberufe sind systemrelevant, das ist vielen bewusst. Aber was viele Menschen noch nicht wissen ist, dass eine Ausbildung in der Pflege nicht nur gesellschaftlich wichtig, sondern auch finanziell attraktiv ist. Einige denken noch, eine Pflegeausbildung sei schlecht bezahlt oder schwer finanzierbar. Dabei ist das längst überholt.
In der Region Stade gibt es vielfältige Ausbildungswege: Von der Pflegeassistenz über verkürzte Programme wie „SPEED“ oder „INNO“ bis zur dreijährigen Ausbildung zur Pflegefachkraft oder Fachkraft in der Heilerziehungspflege. Und das Beste: Fast alle Wege sind heute förderfähig.
Pflege lernen und ohne Schulden starten
Wer an der Fachschule Heilerziehungspflege startet, kann das Aufstiegs-BAföG der NBank beantragen. Es ist elternunabhängig, wird als Vollzuschuss gezahlt (882 €/Monat) und muss nicht zurückgezahlt werden. Es sei denn, man bricht die Ausbildung ohne triftigen Grund ab. Dazu darf auf 556-Euro-Basis gejobbt werden, eine wichtige Entlastung für viele.
Für weitere Bildungsgänge wie Pflegeassistenz oder die generalistische Pflegeausbildung gibt es Fördermöglichkeiten über die Agentur für Arbeit, da die Bildungsangebote zertifiziert sind.
Gute Ausbildungsvergütung von Anfang an
Gerade in der generalistischen Pflegeausbildung liegt die Ausbildungsvergütung deutlich über dem Durchschnitt. Beim DRK-Kreisverband Stade liegt sie im ersten Jahr bei 1.450 €, im dritten Jahr sogar bei bis zu 1.630 €. Und das Beste: Nach Abschluss der Ausbildung winken solide Gehälter von mindestens 3.476 € brutto für Pflegefachkräfte, bei Hilfskräften rund 2.833 €. Zulagen für Wochenend- und Schichtarbeit erhöhen zusätzlich die Vergütung.
Pflege beim DRK-Kreisverband Stade ist mehr als ein Job
Pflege bedeutet beim DRK-Kreisverband Stade nicht nur Versorgung, sondern echte Beziehung. Unsere Teams arbeiten in ganz unterschiedlichen Bereichen: von der stationären Altenpflege über Tagespflege, ambulante Dienste und betreutes Wohnen bis hin zur Behindertenhilfe.
Es lohnt sich, vor der Berufsausbildung ein Praktikum bei einer Einrichtung des DRK zu absolvieren, um die vielfältigen Möglichkeiten kennenzulernen.
Die Vielfalt an Einsatzmöglichkeiten in der Pflege beim DRK ist groß. Gesucht werden nicht nur Pflegefachkräfte, sondern auch Pflegehilfskräfte, Betreuungskräfte nach § 43b SGB XI, Interessierte am Quereinstieg, Hauswirtschaftskräfte und Menschen mit Lust auf Teamarbeit und Verantwortung.
