Außergewöhnlich: TOKUNBO, Foto: Anne de Wolff

Jazz im Pferdestall 2021

TOKUNBO – The Swan Tour zieht nach draußen

Schloss Agathenburg verlegt Veranstaltung in den Ehrenhof


Am Samstag, den 12. Juni startet nach der pandemiebedingten Zwangspause die Jazz im Pferdestall Reihe endlich in das Jahr 2021. Zu Gast ist TOKUNBO mit ihrer „The Swan Tour“ und begeistert um 20 Uhr das Publikum unter freiem Himmel auf dem Ehrenhof. Das Schloss Agathenburg hat sich nach Veröffentlichung der neuesten Beschlüsse zu diesem Schritt entschieden: „Auf diese Weise können wir uns das hoffentlich sommerliche Wetter zu Nutze machen und wieder ein Jazzkonzert vor größerem Publikum mit gutem Gefühl anbieten,“ freut sich Ann-Sophie Beers, Koordinatorin des Musikprogramms auf Schloss Agathenburg. Karten sind noch erhältlich und kosten 20 Euro. Für Mitglieder des Freundeskreises sowie Inhaberinnen und Inhaber der NDR Kultur Karte gilt ein ermäßigter Eintrittspreis von 16 Euro. Für eine Teilnahme ist die Bescheinigung über einen negativen Coronatest nicht älter als 24 Stunden, eine Impfbescheinigung (zweite Dosis liegt mehr als 15 Tage zurück) oder ein Genesenenbescheid notwendig.

TOKUNBO stand bereits im Jahr 2003 als Frontfrau der Band „Tok Tok Tok“ im Pferdestall auf der Bühne. 17 Jahre später, und mit fünf German Jazz Awards geadelt, ist TOKUNBO mit ihrem hochgelobten zweiten Solo-Album „The Swan“ Liebling der Feuilletons und Kritiker.

Eine außergewöhnliche Stimme, fragile Gitarrenklänge und reduzierte Arrangements machen ihr neues Programm zu etwas wirklich Besonderem. Dazu tragen auch die beiden Musiker an ihrer Seite bei: Ulrich Rode auf der Gitarre und Anne de Wolff auf der Violine. Zusammen ergibt das eine Stilmixtur, die TOKUNBO selbst als „folk noir“ bezeichnet, dunkel aber doch glasklar und voll poetischer Melodie. 


2020 gewann TOKUNBO die IAMA International Acoustic Music Awards in der Kategorie ‚Best Female Artist‘. Sie ist Mitinitiatorin der Aktion #AirplayForArtists, eine erfolgreiche Bewegung für die Unterstützung unabhängiger Künstler*innen während der Corona-Krise.