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Das Buxtehude·Museum – Eine Zeitreise in die Vergangenheit

Wie lebten die Menschen vor 150 Jahren? Wie waren ihre Wohnungen eingerichtet, wie sah ihre Arbeit aus? Welche Berufe gab es damals? Diese und andere, insbesondere für Kinder, spannende Fragen werden im historischen Altbau des Buxtehude·Museums beantwortet.

AltlaenderBereits 1913 wurde dieser Teil des Museums von engagierten Buxtehuder Bürgern als „Heimatmuseum“ gegründet. Die vorhandenen Sammlungsstücke waren bis dahin auf dem Dachboden des Rathauses ausgestellt. Nun bekamen sie mit Hilfe des Senators und Fabrikbesitzers Julius Cäsar Kähler, der das wunderschöne Fachwerkgebäude stiftete, einen angemessenen Raum. Bis heute ist dieses „Gedächtnis“ der Hansestadt Buxtehude fast unverändert erhalten. So können die Besucher den für die Region typischen Filigranschmuck in den historischen Vitrinen bewundern und das würdevolle Ratsherrenzimmer wie vor 100 Jahren erleben. Alte Handwerkskunst ist auf einer ganzen Etage zu sehen. Werkzeuge wie Zugmesser, Zwickzange und Frässchlitten geben Auskunft über die Arbeit in einer Holzpantoffelwerkstatt. Schöne Details aus einer alten Silberfiligran- und einer Malerwerkstatt sind zu sehen und lassen erahnen, welches Wissen und welche Fingerfertigkeit notwendig waren, als es noch keine computergesteuerten Fertigungsverfahren gab.

Hasen und Igel gibt es nicht nur in Buxtehudes schöner Altstadt sondern auch im Buxtehude·Museum. Hintergründiges zum berühmten Märchen vom Wettlauf zwischen Hase und Igel auf der kleinen Heide bei Buxtehude ist in der liebevoll gestalteten Ausstellung zu sehen. Hier können Kinder an einer Mitmachstation das Märchen zum Laufen bringen und es lässt sich noch dazu so manche Kuriosität zu dem Thema entdecken.

Der Altbau des Buxtehude·Museums ist über den St. Petri-Platz zu erreichen und samstags sowie sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet.