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Ein Abend für Jan Fedder

Donnerstag, 5. November 2020, 19.45 Uhr, STADEUM

Autor Tim Pröse liest aus der ersten und einzigen autorisierten Biografie „Jan Fedder. Unsterblich“. Musikalische Begleitung: Jonny Glut (Akkordeon)

Stade. Der Hamburger Schauspieler Jan Fedder ist unvergessen, das Buch über sein Leben war einer der Nr. 1-SPIEGEL-Bestseller dieses Sommers und die Lese-Abende des Autors Trim Pröse trotz Corona immer voll. Daher haben sich die Stadeum-Verantwortlichen entschlossen, den „Abend für Jan Fedder“ noch kurzfristig in das Herbstprogramm des Stader Kulturzentrums zu nehmen. Am Donnerstag, 5. November, um 19.45 Uhr liest Tim Pröse aus der ersten und einzigen autorisierten Biografie „Jan Fedder. Unsterblich“ des beliebten Darstellers. Musikalisch abgerundet wird der Abend mit Waterkantry-Musik von Jonny Glut am Akkordeon. Der Vorverkauf hat begonnen. Die neue Veranstaltung ist für interessierte Abonnenten oder andere Kunden eine ideale Gelegenheit, Gutscheine für abgesagte Veranstaltungen der vergangenen Spielzeit einzulösen.

(c) Heyne-Verlag

Für seine Biografie, die es aus dem Stand heraus von Platz 0 auf Platz 1 der SPIEGEL-Bestsellerliste schaffte, hat der Autor Tim Pröse Jan Fedder in seinem letzten Lebensjahr begleitet. Kurz vor seinem Tod am 30. Dezember letzten Jahres erreichte Jan Fedder das vollendete Manuskript. In „Jan Fedder. Unsterblich“ erzählt der Schauspieler selbst, aber auch seine Frau Marion, Freunde und Weggefährten – in voller Länge, mit all den schönen und jubelnden wie auch mit wehmütigen und traurigen Kapiteln.

Fedder war Kult. Und er war der letzte Volksschauspieler. Direkt, gerade, ehrlich, kein Diplomat, aber mit großem Herzen für die Menschen – so verkörperte er wie kein zweiter DEN Hamburger und Norddeutschen schlechthin. Jan Fedder war nicht nur ein beliebter Schauspieler, sondern vor allem ein großartiger Mensch. Er spielte Dirk Matthies in der ARD-Serie „Großstadtrevier“, den Bauern Kurt Brakelmann in „Neues aus Büttenwarder“. Denkwürdige Rollen als Maat Pilgrim im Film „Das Boot“ und in den Siegfried-Lenz-Verfilmungen „Der Mann im Strom“ und „Das Feuerschiff“ zeigen ihn als Darsteller ernsterer Charaktere. Doch bei allen Erfolgen sagte Jan Fedder von sich: „Hauptberuflich bin ich Mensch – im Nebenberuf bin ich Schauspieler.“

Die Lesung wird mit begrenzter Zuschauerzahl unter Berücksichtigung der aktuell gültigen Abstands- und Hygieneregeln durchgeführt.