L300 Go - Sensoren überwachen die Bewegungsabläufe für mehr Sicherheit beim Gehen. © ottobock

Neurologische Erkrankungen und deren Versorgung – für ein selbstbestimmtes Leben

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Das menschliche Nervensystem steuert mehr als 100 Milliarden Nervenzellen und ermöglicht uns damit koordinierte Bewegungen. Sind Nervenzellen aufgrund einer Krankheit beschädigt, kann es zu körperlichen Einschränkungen kommen. Die Auslöser sind vielfältig und nehmen immer mehr zu. So erleiden pro Jahr ca. 260.000 Menschen erstmalig in Deutschland einen Schlaganfall. Aber auch Krankheitsbilder wie Multiple Sklerose, Parkinson, Polyneuropathie, Postpoliosyndrom, Zerebralparese oder das Guillain-Barré-Syndrom schädigen das Nervensystem.

Dadurch können selbst einfachste Alltagsaufgaben zu einer Herausforderung werden. Spezielle Hilfsmittel wie moderne Orthesen, Rollstühle, Treppenlifte, Hilfen für Bad und WC sowie Pflegebetten können dem Patienten gezielt Lebensqualität zurückgeben.

Bei INCORT analysieren fachübergreifende Teams die Situation jedes Betroffenen ganzheitlich. So ist es möglich auf die individuellen Bedürfnisse und Erwartungen einzugehen. 

Für die Versorgung von neurologischen Indikationen ist INCORT hervorragend aufgestellt. Im Bereich der orthopädischen Hilfsmittel bietet das Unternehmen darüber hinaus ein paar Besonderheiten an:

Die „STOLLE-Spiralorthese“, eine Unterschenkelorthese bei Fußheberschwäche, die INCORT als Tochterunternehmen des STOLLE Sanitätshauses anbieten kann. Dank ihrer speziellen Bauweise ist die Dynamik der Orthese individuell auf den Träger abgestimmt, sie beugt Muskelabbau vor und ist extrem leicht. Aufgrund ihrer einzigartigen Merkmale ist sie von Trägern und Therapeuten deutschlandweit geschätzt. 

Das L300 Go® und das Evomove® kommen ebenfalls bei Fußheberschwäche zum Einsatz. Diese zwei Systeme können durch funktionelle Elektrostimulation das Gangbild erheblich verbessern. Elektrische Impulse stimulieren den Fußhebermuskel, sodass der Träger koordinierter und sicherer laufen kann. Wie die Spiralorthese beugen sie einem Muskelabbau vor.

Wenn ein- oder beidseitig die Beine gelähmt sind, schafft das C-Brace®, das weltweit erste stand- und schwungphasengesteuerte Orthesensystem, eine völlig neue Bewegungsfreiheit. Die innovative Orthese kontrolliert den gesamten Gangzyklus, ermöglicht das Beugen des Knies unter Last und bietet einen wirkungsvollen Stolperschutz.

Für eine unverbindliche Beratung vereinbaren Sie bitte einen Termin mit Herrn Nils Paxa (Orthopädie-Techniker) unter der Tel.: 04141 41 19-0. 

Der INCORT Gesundheitsservice informiert.

„Funktionelle Elektrostimulation in der orthopädischen Versorgung“

Mit funktioneller Elektrostimulation, kurz FES, lassen sich Nerven reizen, damit sich Muskeln wieder bewegen, auch wenn das zentrale Nervensystem diese Muskeln nicht mehr selbst ansteuern kann. Reizstromimpulse, die kontrolliert über Elektroden auf der Haut erfolgen, ersetzen die fehlende Stimulierung der Nerven. Man spricht auch von Neurostimulation. 

Oliver Prang © INCORT GmbH & Co. KG

Ziel der Hilfsmittelversorgung mit FES ist es, die eingeschränkten oder fehlenden motorischen Funktionen wiederherzustellen. Hinzu kommt, dass die Muskeln trainiert werden und weniger Muskelabbau stattfindet. So kann die Versorgung mit funktioneller Elektrostimulation zusätzlich als therapeutische Maßnahme gesehen werden. Wir bieten FES im Bereich der Fußheber-Orthesen (L300 Go/Evomove) aber auch als Hilfsmittel (Mollii suit) zur Behandlung und Therapie von spastischen Lähmungen an. Vor allem für Menschen mit neurologischen Erkrankungen, kann die FES eine sehr förderliche Ergänzung zur herkömmlichen Versorgung und Therapie bedeuten.

Oliver Prang,
Orthopädie-Techniker-Meister

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