Kurzmeldungen

Die Elblinien starten in die Saison

Die Liinsand nimmt wieder Kurs auf: Der Hybrid-Katamaran startet pünktlich zu Ostern bei hoffentlich frühlingshaften Temperaturen in die Saison. Am Donnerstag, 1. April, heißt es dann zwischen den Hansestädten Stade und Hamburg „Ahoi und volle Fahrt voraus“. Unter dem Motto „Knubberkirsche küsst Rollmops“ können Fahrgäste dann wieder dreimal täglich zwischen Stade und Hamburg über Wedel in beide Richtungen schippern. Jeden Donnerstag legt die Liinsand auch am Fähranleger in Twielenfleth an. Zu den An- und Ablegezeiten verbindet die HVV-Buslinie 2006 der KVG den Anleger Stadersand mit dem Stadt­zentrum.

Tickets und Informationen:

Tourist-Information am Hafen,
Hansestraße 16,
21682 Stade

Tel. 04141 776 98-0
oder im Internet unter
www.stade-tourismus.de oder www.elblinien.de.

Alle Fahrten werden gemäß den aktuell geltenden Corona-Regeln durchgeführt. Der Start in die Saison könnte aufgrund der dann geltenden Bestimmungen noch verschoben werden. 

Bitte informieren Sie sich dazu unter den angegebenen Kontaktdaten.

Naturerlebnis zwischen
Elbe, Weser und Nordsee entdecken

Faltkarte zum Radfernweg
„Vom Teufelsmoor zum Wattenmeer“ als Planungshilfe 

Der 450 km lange Radfernweg „Vom Teufelsmoor zum Wattenmeer“ ist bekannt für sein abwechslungsreiches Naturerlebnis in Kombination mit kulturellen Schmankerln. Ausgeschildert nach ADFC-Standard führt der Radfernweg mit dem Kiebitzlogo von der Hansestadt Bremen über die ländliche Wesermarsch, das maritime Bremerhaven, das Nordseeheilbad Cuxhaven, die charmante Hansestadt Stade bis hin zur leicht hügeligen Geestlandschaft zwischen Stade und Zeven und durch die beliebte Teufelsmoorregion. Die überarbeitete Faltkarte zum Radfernweg gibt viele Tipps. Sie enthält allgemeine Informationen zum Routenverlauf, zu Anreise- und Kombinationsmöglichkeiten mit Bus und Bahn sowie zu touristischen Highlights entlang der Wegstrecke. Der Rundkurs ist inklusive Alternativrouten in acht Etappen aufgeteilt. Er bietet Radlern somit viele verschiedene Möglichkeiten, die Landschaft zwischen Nordsee, Elbe und Weser immer wieder neu zu erleben. Ob die Ruhe an einsamen Mooren, wie dem Teufelsmoor oder dem Huvenhoopsmoor, oder das Treiben an den Weserpromenaden in Bremen und Bremerhaven, das Rauschen des Wattenmeeres rund um Cuxhaven und in der Wesermarsch, oder das Eintauchen in die Hansezeit im historischen Stade, es gibt viele Variationsmöglichkeiten. Ein Teil des Weges kann im Sommer auch mit dem historischen Moorexpress, der zwischen den Hansestädten Bremen und Stade an Wochenenden und Feiertagen fährt, zurückgelegt werden. 

Die kostenlose Faltkarte ist in den Tourist-Informationen und bei den beteiligten Tourismusverbänden entlang der Strecke erhältlich oder kann über die Homepage www.teufelsmoor-wattenmeer.de als PDF heruntergeladen werden. 

Bunt und fröhlich: Freiluft-Kunst in den Altstadtgassen

Hätten Sie es gewusst? „Mien Tuttelduuv“ ist die plattdeutsche Variante von „Mein Turteltäubchen“. Klingt einladend, ist es auch! Farbenfrohe, einfarbige, großflächige Banner bedruckt mit plattdeutschen Worten in moderner Schrift bringen Spannung in Stades Altstadtgassen. Auch wenn Plattdeutsch in Stade und Umgebung keine Fremdsprache ist, sondern regionales Kulturgut, so gerät sie im hochdeutschen Alltag doch oft etwas in Vergessenheit. Das soll die Wort-Kunst-Kampagne auf charmante Weise ändern „denn schließlich ist Plattdeutsch durch die hanseatische Geschichte authentisch im Wesenskern der Stadt verankert“, so Arne Rautenberg.

Der Kieler Schriftsteller Arne Rautenberg, der auch für die „FAZ“ und „Die Zeit“ schreibt, ist für das Projekt in die plattdeutsche Sprache eingetaucht. Er arbeitet mit großflächigen Schriftinstallationen auch im Ausland und wurde 2017 in die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung gewählt. Der ausgezeichnete Kunstsammler und Kunsthändler Rik Reinik ist Kurator der besonderen Ausstellung. Heinz Mügge aus Düdenbüttel vom Verein „De Plattdüütschen“ gab Schützenhilfe, ebenso wie das Institut für niederdeutsche Sprache in Bremen. Dr. Andreas Schäfer, Geschäftsführer der STADE Marketing und Tourismus GmbH, ist Initiator des Projektes. 

Von „Appelsnuut“ bis „Klöterbüx“ – 30 Wort-Perlen der plattdeutschen Sprache hängen auf bunten Bannern gedruckt in diesem Sommer über Stades Altstadt. Die plattdeutschen Begriffe werden im wahrsten Wortsinn gespannt zwischen Stades Altstadtgassen. Sie sollen für Gesprächsstoff und lächelnde Gesichter sorgen und auch Anstoß für den ein oder anderen Klönschnack sein. Jeweils mit dem Wort „Mien“ gekoppelt, kann sich jeder die Worte zu eigen machen und selbst Schimpfwörter wirken wie Kosenamen. Die Freiluftausstellung ist über mehrere Monate kostenfrei zu sehen und soll Leichtigkeit in schwerer Zeit in den Tag bringen. Wer an den Fassaden gen Himmel schaut, kann neue Perspektiven entdecken – an den Fachwerkfassaden genauso, wie auf den plattdeutschen Bannern. Dr. Andreas Schäfer: „Wir wollen mit dieser Art von Kunst Bürger und Touristen in den Bann der Stadt ziehen und den Menschen etwas Neues bieten.“ Die stadteigene Gesellschaft setzt das Projekt um, Stade aktuell als Interessenvertretung der Innenstadtkaufleute, unterstützt es.

Familientag im Natureum Freitags erhalten Familien vergünstigten Eintritt

Balje. Die Corona-Krise belastet zahlreiche Familien, nicht nur aber auch finanziell. Deshalb startet das Natureum Niederelbe in diesem Jahr wieder die Aktion „Familien-Freitag“. An jedem Freitag kostet die Familienkarte nur zehn Euro – also die Hälfte des regulären Eintrittspreises. Das Ticket gilt für zwei Erwachsene und bis zu drei Kinder zwischen fünf und 16 Jahren. Kinder unter fünf Jahren haben freien Eintritt. „Wir wollen damit auch Familien den Museumsbesuch ermöglichen, denen es finanziell nicht so gut geht, gerade in der jetzigen Situation, wo so viele Freizeitmöglichkeiten wegfallen“, betont Lars Lichtenberg, Geschäftsführer des Natureums. Kinder erhalten an der Kasse kostenlos einen „Equidenpass“.

Dieser Pass beinhaltet eine Rallye durch die Ausstellung „Equus – Auf den Spuren der Pferde“, die ab sofort wieder geöffnet ist. Für den Besuch des Museums müssen sich die Gäste anmelden – bevorzugt online unter www.natureum-niederelbe.de. Eine telefonische Anmeldung ist ebenfalls möglich unter der Nummer (0 47 53) 84 21 10.

In den Innenräumen muss eine Mund-Nasen-Bedeckung entsprechend der Niedersächsischen Verordnung getragen werden, auf dem Außengelände nur dann, wenn der Mindestabstand zu anderen Personen nicht eingehalten werden kann. 

Souvenirshop

Seit Kurzem gibt es von der STADE Marketing und Tourismus GmbH einen kleinen aber feinen Online Shop mit Stader Souvenirs.

Hier sind verschiedenste kleine Präsentideen vom Stader City-Memo über das Wimmelbild-Puzzle bis hin zu Büchern, die in und um Stade spielen und Kleinigkeiten mit Stade Bezug erhältlich. 

Die ausgewählten Bücher werden natürlich auch im Stader Einzelhandel angeboten. Auch Praktisches wie Kartenmaterial ist im Angebot. Weitere Infos www.stade-tourismus.de

Corofund

Regionale Geschäfte während der Corona-Pandemie zu unterstützen, ist das Ziel von Corofund. 

Auf der von dem Stader Schüler Moritz Dawert geschaffenen Internetseite können Gutscheine für Gastronomie, Einzelhandel und Dienstleistungsbetriebe erworben werden – eine tolle Initiative für die Stader Wirtschaft. Sie sind individuell vor Ort einlösbar. Auf diese Weise werden in Gemeinschaft Stader Unternehmen in schwierigen Zeiten unterstützt und ein Schritt dafür getan, die Vielfalt und Einzigartigkeit der Unternehmenslandschaft zu erhalten. Weitere Informationen sowie die Anmeldung und die Gutscheine sind auf www.corofund.com erhältlich. 

Saison endet nach dem Wochenende

Natureum öffnet wieder ab 2. Januar 2021

Balje. Vier Wochen früher als ursprünglich geplant, beendet das Natureum Niederelbe die Saison 2020 nach dem Sonntag, 1. November. Von Montag, 2. November, bis Freitag, 1. Januar, bleibt das Museum geschlossen. Das Natureum folgt damit den neuen Einschränkungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie im November. Im Dezember ist traditionell Winterpause. Ab Sonnabend 2. Januar, öffnet das Museum wieder sonnabends und sonntags von 10 bis 17 Uhr. Alle für November geplanten Veranstaltungen wie zum Beispiel die Naturschutzwoche entfallen und sollen zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden. 

Während der Schließzeit wird es, wie schon im Frühjahr, auf der Website des Natureums und über die Social Media Kanäle digitale Angebote unter dem Titel „Museum für Zuhause“ geben. 

www.natureum-niederelbe.de